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KONZERTE
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Sa, 19. März
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Fr, 8. April
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So, 17. April
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Mi, 20. April
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Sa, 30. April
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Sa, 14. Mai
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So, 29. Mai
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So, 12. Juni
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So, 31. Juli
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So, 7. August
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Sa, 13. August
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So, 21. August
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So, 28. August
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So, 4. September
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Fr, 16. September
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So, 18. September
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Sa, 24. September
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So, 16. Oktober
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Sa, 22. Oktober
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Fr, 11. November
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Sa, 26. November
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Sa, 10. Dezember
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SAMSTAG, 14. MAI 2011 - 17.00 UHR |
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BACH UND DIE ROMANTIK
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ensemble cantissimo (Ltg. Markus Utz) Daniel Herrmann (Orgel)
Das Konzert widmet sich einem heute fast vergessenen Komponisten: Heinrich von Herzogenberg. Auf Anregung des grossen Bach-Biographen Philipp Spitta wurde 1875 der Bach-Verein Leipzig gegründet mit dem Ziel, die bis dahin kaum aufgeführte Vokalmusik Bachs in Konzerten vorzustellen. Seit 1876 leitete Herzogenberg den Chor, was zu einer intensiven Beschäftigung mit dem Werk des Thomaskantors führte und seinen Kompositionsstil wesentlich beeinflusste. Daniel Hermann spielt Orgelwerke von Bach, das ensemble cantissimo singt Chorwerke von Heinrich von Herzogenberg, die in Kaufbeuren erstmals erklingen werden. Das ensemble cantissimo, bestehend aus jungen professionellen Sängerinnen und Sängern aus der Schweiz, Deutschland und Österreich wurde vom renommierten Carus-Verlag Stuttgart beauftragt, in den nächsten Jahren CD Welt-Ersteinspielungen der gesamten Chorwerke Herzogenbergs zu machen.
Bach und die Romantik Die religiöse Musik Anfang des 19. Jahrhunderts war oft nicht mehr bestimmt von ihrer kirchlichen Verwendung, sondern von den Empfindungen, die durch sie ausgelöst werden konnten. Und so unterteilte sich die geistliche Musik des 19. Jahrhunderts in religiöse Musik einerseits und streng kirchliche, also liturgisch gebundene, Musik andererseits. Um all den ästhetischen Problemen und Erwägungen nicht ausgesetzt zu sein, bedienten sich gerade die Komponisten geistlicher Musik zunehmend historischen Vorbildern. Dabei wurde jedoch im Grunde auf zwei verschiedene Vergangenheiten zurückgegriffen: die katholische Bewegung der Restauration sah ihren Ausgangspunkt im italienischen a-cappella Stil der Vokalpolyphonie der Renaissance, den vor allem Palestrina prägte. Die zeitlich fast parallel verlaufende Bewegung des protestantischen Historismus entstand auf der Grundlage der großen barocken Meister in Deutschland: Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel. Den Anstoß auf die Rückbesinnung zu Bach gab eine Aufführung der Matthäuspassion durch die Berliner Singakademie unter der Leitung von Felix Mendelssohn-Bartholdy im Jahre 1829.
Zu den Chorwerken Heinrich von Herzogenberg gehört zu den Komponisten im Freundeskreis um Johannes Brahms, die anders als zu ihren Lebzeiten heute kaum bekannt sind, da sie durch die auf Brahms fixierte Musikgeschichtsschreibung ins Hintertreffen geraten sind. Besonderes Interesse verdient Herzogenberg durch seine wandlungsreiche Lebensgeschichte vom österreichischen Katholiken zum führenden Bach-Interpreten im evangelischen Leipzig, dann zum verbeamteten Professor im protestantischen Preußen, in seiner letzten Lebensphase schließlich mit dem kompositorischen Schwerpunkt evangelische Kirchenmusik. (Prof. Dr. Konrad Klek „Biographie Herzogenberg“ unter www.wissen.spiegel.de <http://www.wissen.spiegel.de/> ). Wilhelm Ehmann, der 1973 bereits die Choralmotetten op.102 herausgab, bemerkt richtig in seinem Vorwort: „Sie besitzen etwas von der höchst überlegen gehandhabten Kontrapunktik Brahmsscher Chorwerke, der drucklos dahin fliessenden Vokalisierung Mendelssohnscher Motetten und der Sakralität Brucknerscher Gesangssätze“ Die hohe Qualität und Vielseitigkeit dieser Musik soll wieder mehr gewürdigt und einem breiten Publikum, Chören und Chorleitern zugänglich gemacht werden. Das ensemble cantissimo wurde vom Carus-Verlag Stuttgart ausgewählt und beauftragt, in den nächsten zwei Jahren die CD Welt-Ersteinspielungen der gesamten Chorwerke Herzogenbergs zu machen. Sie erfolgen in Verbindung mit Noten-Neueditionen in Zusammenarbeit mit der Hezogenberg-Gesellschaft.
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Karten
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Karten für dieses Konzert zu 15,-/ erm. 7,50 Euro können Sie >> hier bestellen.
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